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Planung per Buchungsjournal

Das Buchungsjournal erlaubt die freie Eingabe von Buchungen für den Planzeitraum. Das sind die Perioden vom Typ MDP, GRAU und PLAN. Sofern ein letzter Banktag definiert wurde, werden aus dem Buchungsjournal nur Buchungen mit Datum nach dem letzten Banktag verwendet, ansonsten alle in Planperioden.

Das Buchungsjournal ist ein sehr flexibles Instrument, stellt aber auch die höchsten Anforderungen an den Anwender, welche da sind:

  • denken in Soll / Haben Logik - die Buchungen müssen mit buchhaltungsgerechtem Vorzeichen erfasst werden

  • denken in Prozessketten - der Anwender muss den kompletten Vorgang buchen - also bei Buchung eines Ertrages auch dessen Zahlung

  • bei der manuellen Buchung der Zahlung muss an die Umsatzsteuer gedacht werden - wurde mit Umsatzsteuer geplant, muss die Zahlung mit Umsatzsteuer erfolgen (im manuellen Zahlbetrag, nicht in der Spalte Umsatzsteuersatz)

Verwendungsbeispiele

  • Auflösung der Debitorenbestände

  • Auflösung der Kreditorenbestände

  • Planung einer Investition (Kauf Anlagevermögen, Teilzahlungen, Abschreibung, Nachaktivierung)

  • Planung eines Darlehens (Valutierungen, Gebühren, Zinszahlungen)

Arbeitsweise

  • sie können beliebig viele Buchungsjournale anlegen

  • sie können pro Journal soviele Buchungen erfassen wie Leerzeilen vorhanden sind (sie können keine Zeilen einfügen)

  • sie können im Journal beliebig viel Zeilen frei lassen um die Buchungen in Gruppen zu gliedern

  • sie können die Journale einzeln auf Aktiv / Inaktiv schalten

  • Aktive und Inaktives Journal

  • sie können die Buchungen einzeln auf Aktiv / Inaktiv schalten

  • nur aktive Buchungen in aktiven Journalen werden verarbeitet

  • sie können Journale exportieren / importieren - sich also verschiedene Vorlagen schaffen und im Team austauschen

  • sie können in der Spalte Betrag einen Wert per Excelformel berechnen, dies erfolgt aber temporär, beim Speichern wird nur der Ergebniswert gespeichert, nicht die Formel dazu

Unterstützt werden folgende Buchungen

  • Buchungen auf Bilanzkonten mit Gegenkonto BANK (z.B. OP Auflösung, UST Auflösung, Kauf Anlagevermögen, Einkauf Lager)

  • Buchungen auf GuV Konto mit Gegenkonto Bilanz (z.B Umsatz gegen Forderungskonto) das GuV Konto darf aber NICHT das Gegenkonto sein, immer nur das Konto

  • Umbuchungen zwischen Bilanzkonten (ohne Bank)

Funktion der Umsatzsteuerautomatik

  • der Umsatzsteuersatz bewirkt die Bildung einer Forderung / Verbindlichkeit aus Umsatzsteuer

  • die Umsatzsteuer wird gemäß Soll/Haben Betrag des Konto ermittelt (Soll= Vorsteuer, Haben = Umsatzsteuer)

  • die Umsatzsteuer wird auf dem Gegenkonto und dem Konto UST gebucht

  • auf dem Konto wird somit der Nettobetrag gebucht

  • die Umsatzsteuer wird auf dem Konto UST automatisch gezahlt zum Termin der Fälligkeit

Unbedingt beachten bei Buchung auf GuV Konten

  • es greift nicht die Standardbilanzzuordnung des Kontos - sie steuern die Bilanzzuordnung bei der Buchung selbst (sie können somit quer zur Standardzuordnung buchen)

  • es greift nicht die Standardververteilung des Kontos - sie bestimmen den Tag der Buchung direkt, es erfolgt nie eine Verteilung

  • es greift nicht die Zahlungmethode es Kontos - sie müssen selber zahlen falls es notwendig ist (und dabei an Zahlung brutto denken)

  • es wird somit nur die Umsatzsteuerzahlung gesteuert, sonst nichts

Kann man die Umsatzsteuerautomatik umgehen ?

  • sie können die Umsatzsteuerautomatik umgehen indem sie bei Buchung keinen Umsatzsteuersatz angeben

  • die Umsatzsteuerverbindlichkeit / Forderung buchen sie dann manuell ein, aber nicht auf das Umsatzsteuerkonto, sondern auf ein eigenes geschaffenes Konto

  • die Zahlung an das Finanzamt erfolgt auf dem UST Konto immer automatisch gemäß gewählter Fälligkeit, diese kann nicht abgeschalten werden

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